FSJ Erfahrungsbericht 2019/2020

Hallo! Ich bin Chantal Wyrembek und habe mein Freiwilliges Soziales Jahr dieses Jahr beim TSV Rudow in der Volleyballabteilung absolviert. Ich bin 18 Jahre alt und habe letztes Jahr das Abitur erfolgreich gemeistert und wusste erstmal nicht, was ich nach der Schule beruflich machen sollte. Mir war klar, dass ich sehr am Sport interessiert bin und diesen gerne in mein Berufsleben mit einfließen lassen möchte. Die Option, ein FSJ im Sport zu machen, habe ich zu diesem Zeitpunkt zum ersten Mal von einer Berufsberatung gehört. Die Entscheidung fiel somit sehr schnell auf die Wahl, ein FSJ zu starten. 
An meinem allerersten Tag nach den Sommerferien war ich sehr aufgeregt und gespannt, was mich alles erwarten wird, welche Aufgaben ich bekommen werde und welche Menschen ich kennenlernen werde. Die Trainer haben mich von Anfang an herzlich aufgenommen und die Kinder, die ich trainiere, habe ich direkt ins Herz geschlossen. Ich hatte nur ein kleines Wissen über die Sportart Volleyball, was überhaupt nicht schlimm war, denn Woche für Woche habe ich immer mehr dazu gelernt und konnte dieses Wissen auch direkt anwenden. Auch die anderen FSJler/FSJlerinnen, die ich bei den Seminaren kennengelernt habe, sind zu Freunden geworden und jeder Seminartag hat unglaublich viel Spaß gemacht. Man lernt sehr viel Neues dazu und kann sich mit den anderen gut austauschen. Die Sportjugend mit Iris und Alexa haben immer ein offenes Ohr für dich und man kann mit jeder Frage zu ihnen kommen. Der Landessportbund bietet dir eine Vielzahl von Seminaren an, wo du beispielsweise deine Trainerausbildung machen kannst und der Verein lässt dir den Freiraum, selbst Entscheidungen zu treffen und das Training so zu gestalten, wie du willst.
Vor meinem FSJ war ich relativ schüchtern und eher zurückhaltend. Durch dieses Jahr habe ich sehr viel mehr an Selbstbewusstsein gewonnen und bin selbstständiger geworden. Ich habe viele neue Erfahrungen gesammelt und bin mir nun über meine berufliche Zukunft klarer geworden. Man sieht, wie die Kinder sich entwickeln und wie aufgeregt sie vor jedem Wettkampf sind. Nicht nur die Kinder sind glücklich, wenn sie das Turnier gewinnen, auch man selbst ist stolz auf die Kinder, da sie das anwenden, was ich ihnen beibringe. Schlussendlich kann ich jedem ein FSJ im Sport beim TSV Rudow in der Volleyballabteilung empfehlen, weil man viele neue und liebenswerte Menschen kennenlernt, man kann sich charakterlich weiterentwickeln, dir wird niemals langweilig und jeder Tag mit den Kindern ist einzigartig.

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Mein Name ist Jule Sandmann. Zu dem Zeitpunkt als ich mein FSJ gestartet habe war ich 19 Jahre alt. Nach dem Abitur war ich mir unsicher, was ich überhaupt machen kann. Aus der Unsicherheit heraus habe ich mich für ein FSJ beim TSV Rudow entschieden. Ich habe selber jahrelang in diesem Verein Volleyball gespielt. Als ich angefangen habe Volleyball zu spielen hatte der Verein noch eine große Jugendabteilung, dies war zu Beginn meines FSJ leider nicht mehr so. Durch meine Arbeit hat sich dies geändert. Ich habe in verschiedenen Grundschulklassen Sporteinheiten gemacht und habe so Kinder für den Volleyballsport begeistern können. Das Sichten hat relativ viel Spaß gemacht, da man viele neue Gesichter kennengelernt hat. Des Weiteren habe ich Schul-AG´s geleitet, wo man mit den Kindern viel Spaß hatte. Die Kinder konnten so eine solide Grundausbildung im Volleyball erlangen, ohne dass sie hierfür in den Verein kommen mussten. Nachmittags und abends war dann Kinder- und Jugendtraining angesagt. Hier hast du die Kinder auf den Wettkampspielbetrieb vorbereitet. Es wurden beispielweise Ballkoordinationstraining, verschiedene Volleyballtechniken – und Taktiken erlernt. Für mich hat sich das nicht unbedingt wie Arbeit angefühlt, da ich meinem Hobby Volleyball nachgehen konnte und die Zeit so wie im Fluge verging. Zudem hat man an jedem Spieltag eine Verbesserung des Spieles merken können, was einen ziemlich stolz gemacht 

Größtenteils kannst du dir deine Zeit sehr gut selbstorganisieren. Der Verein vertraut stark in deine Fähigkeiten, sodass du nach diesem Jahr sehr viel Selbstständigkeit erlangt hast. Die Seminare, welche du bei dem Landessportbund Berlin (LSB) absolvieren wirst, werden ein paar unvergessliche Tage. Die Atmosphäre ist super entspannend und du kommst hier in einen regen Austausch mit anderen FSJ´ler*innen. Ihr lernt hier auch noch mal unterschiedliche Trainingsmethoden und anderen Sportarten kennen. Eins vorweg: Ihr werdet sehr sportliche Seminare haben und Iris, eure Ansprechpartnerin beim LSB, sehr mögen.

Das FSJ war für mich persönlich sehr aufschlussreich, ich konnte einiges Ausprobieren und habe hierfür die Unterstützung vom Verein und dem LSB bekommen. Ich hätte nicht gedacht, das die Kinder einem so stark nach kurzer Zeit ans Herz wachsen. Da ich auch in den letzen Jahren weiterhin Kontakt zum Verein habe und sporadisch mit den Eltern, sieht man auch die weiteren Entwicklungen der Kinder und den Jugendlichen. Des Weiteren hat das FSJ eine große Klarheit für meinen Berufswunsch gehabt. Ich habe mich deshalb entschieden Kindheitspädagogik zu studieren, da ich außerhalb des Schulkontextes mit Kindern zusammenarbeiten möchte.

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